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    <title>Brot und Spiele</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>lucid75</dc:publisher>
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    <title>Brot und Spiele</title>
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  <item rdf:about="http://lucidgaming.twoday.net/stories/1761857/">
    <title>Black - an short review</title>
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    <description>Criterions Ausflug ins Egoshooterlager ist erstaunlich immersiv. Im Gegensatz zu anderen FPS, wo Handlung, Gegner oder Umgebung im Mittelpunkt stehen, ist hier die Waffe und ihre Benutzung das zentrale Element des Spieles. Die Waffen sind unglaublich detailiert animiert. Erstmals scheinen auch die Geschosse, die den Held des Spieles nicht treffen, eine Wirkung zu haben. Man hört die Einschläge, Steinsplitter fliegen durch die Luft, Sandfontänen steigen auf. Mündungsfeuer verraten die Position der Schützen. Flugbahnen von Geschossen sind sichtbar und könenn zur Positionsbestimmung von Snipern genutzt werden. Mittendrin statt nur dabei, möchte man sagen. Und es wirkt. Dazu trägt auch die für PS2-verhältnisse auch sehr gute Grafik bei. &lt;br /&gt;
Doch soviel Licht wirft auch Schatten. In einigen Aspekten ist das Spiel sehr altmodisch: Nicht wegschaltbare Cut-szenen müssen 2006 einfach nicht mehr sein. Sie sind zwar nett inszeniert. Aber die Geschichte die sie erzählen ist strunzdumm. Das ist fürs Gameplay zwar nicht relevant, nervt jedoch wenn man sie sich gezwungendermassen ansehen muß. Ein weiterer Kritikpunkt ist, die fehlende Möglichkeit innerhalb von Missionen zu speichern. Bei Missionen, die durch auseinmal eine Stunde dauern können, ist das suboptimal, zumal innerhalb der Missionen keine Anzeige über den Progress gemacht werden. Man kann nur ahnen wie lange man noch spielen muß um wieder speichern zu können. Denn Hardcorespieler mag das nicht stören, wenn man allerdings nur mal eine halbe Stunde spielen will nervt das gewaltig.&lt;br /&gt;
Trotzdem &quot;Black&quot; ist &quot;gunporn&quot; at its finest.</description>
    <dc:creator>lucid75</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lucidgaming.twoday.net/topics/Review&quot;&gt;Review&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 lucid75</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-29T08:18:12Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lucidgaming.twoday.net/stories/1483603/">
    <title>Wege aus der Krise</title>
    <link>http://lucidgaming.twoday.net/stories/1483603/</link>
    <description>2005 war so ein Jahr, in welchem man nicht so viel spielen konnte, man dafür aber Zeit hatte, sehr genau über sein Hobby nachzudenken. Aus diesem Gedanken heraus entstand dieses Weblog, in welchem ich weitgehend unter Ausschluss von Öffentlichkeit darüber sinniere, wie ich wohl meinem Hobby weiter frönen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Netz ist voller von Computerspielen frustrierter Anfang - Dreißiger, die doch wirklich gerne noch spielen würden, jetzt, wo sie sich (möglicherweise) endlich alle PlayStation - Spiele dieser Welt kaufen könnten. Aber die Luft ist, um es mal diplomatisch auszudrücken, irgendwie raus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe immer an das Potential von Spielen geglaubt, mit dem Durchschnittsalter ihrer Konsumenten mit zu wachsen, also irgendwann die pubertären Gewaltphantasien abzulegen, und endlich einmal kohärente Geschichten zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vergangenen Jahr gab es technisch großartige Beispiele von Ersterem und wenig von Letzterem. Und ja, ich habe &lt;a href=&quot;http://www.antigames.de/2005/12/08/rueckblick-2005-teil-1-psychonauts-fahrenheit-far-cry-instincts/&quot;&gt;Fahrenheit&lt;/a&gt; gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich bin optimistisch. &lt;a href=&quot;http://www.eurogamer.net/article.php?article_id=62276&quot;&gt;Psychonauts&lt;/a&gt; wird endlich in Europa erscheinen. Dann sehen wir weiter. Und ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. So long.</description>
    <dc:creator>lucid75</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 lucid75</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-29T19:05:16Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lucidgaming.twoday.net/stories/1326446/">
    <title>Das war 2005</title>
    <link>http://lucidgaming.twoday.net/stories/1326446/</link>
    <description>Wieder ein Jahr vorbei, Zeit für einen Rückblick, was ich dieses Jahr so gespielt habe und warum es mir gefallen hat oder nicht. Die Reihenfolge ist willkürlich und es ist auch nicht jedes Spiel, welches ich angefasst habe, dabei, sondern nur das was mir jetzt gerade einfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Half Life 2 (XB)&lt;br /&gt;
Ein Spiel mit wirklich schönen Momenten, aber auch echten Längen. Die Story ist etwas konfus und die meiste Zeit wusste ich nicht, warum ich jetzt eigentlich irgendwo hin gehen sollte. Als Shooter solide, aber kein Vergleich zum ursprünglichen Half Life.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Fahrenheit (PS2)&lt;br /&gt;
Für mich eine der Enttäuschungen von 2005. Ein Spiel ist kein Film! Alles ist sehr undynamisch. Das Spiel verbindet die klassischen Probleme von &quot;Point&apos;n&apos;Click&quot;-Adventures mit unausgegoren Minispielen und einem unintuitiven Dialogsystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Galleon (XB)&lt;br /&gt;
Nach dem die Edge es sehr wohlwollend besprochen hatte, gab ich eine Chance. Ohne Zweifel hat das Spiel schöne Idee. Eine voll entdeckbare Welt. Endlich ist jeder Punkt den man sehen kann, wirklich zu erreichen. Geschmälert wird dies allerdings durch eine sehr gewöhnungsbedürftige und unexakte Steuerung. Über die Grafik wollen wir hier nicht reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Pirates (XB)&lt;br /&gt;
Für billig aus der Videothek, eine der positiven Überraschungen für mich. Eigentlich passiert nicht viel. Eine handvoll Minispiele, eine altbackene Revengestory, eine mäßige XB-Konversion und doch konnte ich nicht aufhören es zu spielen. Hat echt Spaß gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Return to Castle Wolfenstein (XB)&lt;br /&gt;
Ein solider Egoshooter alter Schule. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. God of War (PS2)&lt;br /&gt;
Grandioses Spiel. Action mit Ico-flavor. Nur schade, dass einige Sprungeinlagen etwas fies waren und das Setting (griechische Mythologie) nicht jedermanns Sache ist. Nichts desto trotz so müssen Spiele 2005 aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Y&apos;s: The Ark of Napishtim (PS2)&lt;br /&gt;
Ein Spiel für jeden, der den Rollenspielen der 16bit Tage hinterher trauert. Die Grafik mag zwar etwas altbacken sein und das Spiel nicht sonderlich innovativ, aber wen kümmerts wenn man sich für ein paar Stunden an die gute alte Zeit erinnern kann. Und das ganze ist mit einem Umfang von 10-12 Stunden und einen moderaten Schwierigkeitsgrad ideal für den Spieler jenseits der 30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. GTA: San Andreas (PS2)&lt;br /&gt;
Eigentlich wie jedes GTA, nur größer. Wieder eine große Welt zum Entdecken, rumfahren und ausprobieren. (Einfach genial, gleich am Anfang die Eisenbahn zu kapern und durch San Andreas zu fahren und dabei zuzuschauen wie Polizisten sich sucidal auf den Zug stürzen). Wieder langweilige Missionen a la verfolge den, töte den und den oder fahr von A nach B und wieder zurück, bäh....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Suikoden IV (PS2)&lt;br /&gt;
Ein paar wunderschöne Ideen, die jedoch teilweise etwas krude umgesetzt wurden, gemixt mit der Suikoden-Formel ergibt ein solides RPG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Metal Slug 4 (PS2)&lt;br /&gt;
Ich liebe Metal Slug. Eine schöne Umsetzung des 4. Teil vom NeoGeo, nur schade, das es nur die Umsetzung ist. Bei Teil 3 wurde sich mehr Mühe gegeben. Ansonsten: ich liebe Metal Slug :-).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Arc: Twilight of the spirits (PS2)&lt;br /&gt;
Schwächster Teil der Arc-Serie bis jetzt. Es bietet zwar schöne Momente und ein paar nette Verweise auf frühere Arc-Teile, aber die hohe Encounter Rate und das auf Dauer (so nach ein paar hundert Kämpfen) etwas langweilige Kampfsystem machen es zum Ende hin etwas zähe. Aber die ersten 10-15 Stunden sind toll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Lego: Star Wars (PS2)&lt;br /&gt;
Man nehme 2 charmante Lizenzen und mixe sie. Das hat schon bei den Legofiguren funktioniert (Habe mir damals den großen Kasten geholt, nur um einen Darth Vadder zu bekommen) und funktioniert auch als Spiel. Die wichtigsten Spielszenen in Legofiguren nachspielen, toll. Dank unendlicher Continues ein sehr kurzweiliges Vergnügen, welches immer wieder einen Weg in die Konsole findet. Last but not least der dritte Teil macht im Spiel mehr Spaß, als im Kino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Killer 7&lt;br /&gt;
+ genialer, innovativer Grafikstil&lt;br /&gt;
-  Gameplay&lt;br /&gt;
(im Endeffekt genau wie &quot;Feel the Magic&quot; (DS))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Metal Slug Advance (GBA)&lt;br /&gt;
Eigentlich dachte ich ja, Metal Slug sei nicht kaputt zu kriegen. Die GBA-version beweist das Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Paper Mario (GC)&lt;br /&gt;
Ich liebe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Resident Evil 4 (GC)&lt;br /&gt;
Schönes Spiel. Sinnvolle Verbesserung des RE-Gameplays. Definitiv ein Meilenstein dieses Jahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Metal Slug: First Mission (NGPC)&lt;br /&gt;
So muss ein Handheld &quot;Metal Slug&quot; aussehen. Nun gut grafisch ist es halt nur NGPC, aber spielerisch steht es den großen Brüdern kaum nach. Ich hoffe der 2.Teil, den ich gerade bei Ebay ersteigert habe, kommt bald an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Picture Puzzle (NGPC)&lt;br /&gt;
Ein Puzzler in der Tradition von Mario Picross usw. Kein Zeitlimit. Keine aufwendige Grafik, aber seit Jahren das erste Spiel, das mich dazu bringt ein Handheld beim U-Bahn-fahren rauszuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Metal Gear 3: Snake Eater&lt;br /&gt;
Ich habe nix gesehen, wurde jedoch ständig von den Wachen gespottet. Schade, dass ich sie permanent erschießen musste um meine Ruhe zu haben. Ich glaube, Dschungel passt nicht auf die MG-Formula. Mal abgesehen davon, dass es geografisch sehr unsinnig war. Der einzige Dschungel und die einzigen Krokodile, die es in Russland gibt, existieren in Zoos und Gewächshäusern. Mich stört so was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Einschätzungen sind natürlich strikt subjektiv, und das ist gut so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich dieses Jahr noch sehr enttäuscht hat:&lt;br /&gt;
- PSP: schönes Display, aber nix dahinter; wann gibts     endlich gute Spiele für das Teil?&lt;br /&gt;
- XB 360: Wieso die Konsole kleiner machen, wenn man doch wieder ein ziegelsteingroßes Netzteil verstauen muss?&lt;br /&gt;
- Oddworld Stranger: wunderschöne Grafik, langweiliges Gameplay&lt;br /&gt;
- deutsche Syncros: wo ist die QA wenn man sie mal braucht?? die Syncros von Jade Empire, KOTOR ... sind doch einfach nur grauenhaft. Wenn sie einem wenigstens die Wahl lassen würden.&lt;br /&gt;
- ich habe zuviel gespielt dieses Jahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich dieses Jahr erfreut hat:&lt;br /&gt;
- Nintendo DS: Wario Ware rocks und ich freue mich schon riesig auf Animal Crossing DS&lt;br /&gt;
- Neo Geo Pocket Color: schönes kleines Handheld, vorzüglich gearbeitet, schöne Spiele, by the way hat jemand zufällig Cotton oder ein englisches Faselei billig abzugeben?&lt;br /&gt;
- ich hatte viel Zeit zum Spielen</description>
    <dc:creator>lucid75</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 lucid75</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-26T14:21:17Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lucidgaming.twoday.net/stories/1261622/">
    <title>Die deutsche &quot;Killerspiel&quot;-Disskusion</title>
    <link>http://lucidgaming.twoday.net/stories/1261622/</link>
    <description>CDU und SPD haben sich in ihrem Koalitionsvertrag auch zum Thema Jugendschutz geäußert. Einige Punkte betreffen auch die Spielebranche: &lt;br /&gt;
Die Neuregelungen im Jugendschutz werden schnellstmöglich - und deutlich vor dem für März 2008 verabredeten Zeitpunkt - evaluiert, um notwendige Konsequenzen rechtzeitig ziehen zu können. Wir wollen hierzu unverzüglich in einen zielorientierten Dialog mit den Ländern eintreten. Folgende Eckpunkte sollen vorrangig erörtert werden:&lt;br /&gt;
&#149;	Altersgrenzen für die Freigabe von Filmen und Spielen/Alterskennzeichnung von Computerspielen&lt;br /&gt;
&#149;	Verbot von Killerspielen&ldquo;&lt;br /&gt;
&#149;	...&ldquo; &lt;br /&gt;
(Auszug aus dem CDUSPD Koalitionsvertrag)&lt;br /&gt;

Während die Alterskennzeichnung von Spielen weitestgehend realisiert ist, trifft die zweite Forderung auf erhebliche Irritationen innerhalb der Branche. Entscheidend dabei ist, dass nicht klar ist, was CDU und SPD unter Killerspielen&ldquo; verstehen. Die CSU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend Maria Eichhorn fasste den Begriff in einem Interview so zusammen:  Unter Killerspielen verstehen wir Spiele wie Gotcha, Paintball oder Laserdrome. Das sind also Spiele, bei denen die Verletzung oder Tötung von Mitspielern unter Einsatz von Schusswaffen oder nachgebildeten Gegenständen realistisch simuliert werden.&ldquo; Das würde Computer- und Videospiele demnach nicht betreffen. Andere Stimmen jedoch schließen sie mit ein. Sowohl Northstar Developers&ldquo; als auch der BIU haben deshalb ihrer Verwunderung Ausdruck verliehen. Als Reaktion auf diese Verwunderung hat die Familienministerin inzwischen auf einer Pressekonferenz zwischen &quot;virtuellen&quot; und &quot;realen&quot; Killerspielen unterschieden. Bei &quot;virtuellen Killerspielen&quot;, so von der Leyen, wolle man mit den Bundesländern zu einer gemeinsamen Lösung kommen, deren Ziel es sei, &quot;künftig nicht mehr voreilig und in gutem Willen&quot; Altersbegrenzungen auszusprechen. Hoffnung??</description>
    <dc:creator>lucid75</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 lucid75</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-12T09:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lucidgaming.twoday.net/stories/1259894/">
    <title>Marktchancen für eine neue Generation</title>
    <link>http://lucidgaming.twoday.net/stories/1259894/</link>
    <description>Alle Jahre wieder erfolgt die Transition von einer Konsolengeneration zur nächsten. Normalerweise erfolgt dieser Übergang alle 5-6 Jahre, denn aus der Sicht der Konsolenhersteller sind die letzten Jahre einer Konsole die profitabelsten. Diesmal jedoch prescht Microsoft mit einer nothing left to lose&ldquo;-Attitude vor und bringt die Xbox 360 nur 4 Jahre nach dem Launch des Vorgängers in die Läden. Aus Microsofts Sicht verständlich, war die Xbox für die Redmonder ein großer Flop. Keines der anvisierten Ziele wurde auch nur annähernd erreicht. Weder wurde Microsoft Marktführer, noch konnte sich die Xbox, trotz Xbox-live, als das Multimedia-Hub  im Wohnzimmer etablieren, als das es ursprünglich geplant war. Und auch wenn rund 20 Millionen verkaufte Einheiten recht beachtlich klingen, ist es doch ein Bruchteil der Verkaufszahlen von  Sony. Die Hauptschuld dafür lag, zumindest in den Augen von Microsoft, im späten Erscheinen der Xbox. rund ein Jahr nach der PS2. Deshalb will MS diesmal alles richtig machen. Frühzeitiges Erscheinen, gepaart mit technischer Superiorität gegenüber der laufenden Konsolengeneration und ungeheurer PR-Aufwand sollen den Erfolg garantieren. Microsofts Offizielle tönen bereits innerhalb des nächsten halben Jahres 4-5 Millionen Konsolen durch zu verkaufen. Doch leider klingt dies alles wie eine Neuauflage der Strategie, die Sega einst mit bekanntem Ausgang für den Dreamcast geplant hatte. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass die First-Comer selten die Sieger waren. Man schaue nur auf NEC&rsquo;s PC-Engine, Ataris Jaguar oder Segas Dreamcast. Last but not least ist die Entscheidung die Xbox 360 in 2 SKUs anzubieten risikoreich, ist doch die Festplatte Kernelement für die erfolgreiche Umsetzung von MS Online- und Multimediastrategie für die 360. Kunden ohne Festplatte werden wohl kaum für kostenpflichtige Downloads zu begeistern sein. Dennoch ist Microsoft nicht zu unterschätzen, nicht zuletzt dank der Querfinanzierung der Konsole durch die PC-Sparte.&lt;br /&gt;

Für Sony kommt Microsofts vorpreschen sehr ungelegen, ist der doch der Konzern wesentlich abhängiger von den Einnahmen aus der Konsolensparte als Microsoft. Die PS2 hat gerade ihren Höhepunkt erreicht. Die Produktionskosten der Hardware sind niedrig, die Developer beherrschen die Technik, d.h. die Spielgrafik wird immer besser und die Entwicklung immer preiswerter, außerdem wurden erstmals mit Eyetoy und SingStar völlig neue Zielgruppen erreicht, die es nun abzuschöpfen gilt. Hier würde Sony gern noch 1-2 Jahre weitermachen, zumal die Entwicklung der PS3 noch längst nicht abgeschlossen ist. Nun ist Sony in den Spagat zwischen dem Erhalt des PS2-Marktes  und dem frühstmöglichen  PS3-Launch gezwungen. Doch auch Sony hat ein paar Asse im Ärmel. Mit Blue Ray HD-DVD könnte Sony das gleiche Kunststück wie bei der PS2 gelingen. Auch die PS2 verkaufte sich das erste Jahr überwiegend dank ihrer Fähigkeit DVDs abzuspielen. Gelingt es Sony sein HD-DVD-Format zu etablieren, wäre dies ein nicht zu unterschätzender Vorteil für die PS3. Dieser würde letztlich auch über den Erfolg der PS3 als Multimedia-Hub im Wohnzimmer mitentscheiden.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;


Nintendo dagegen zieht sich mehr und mehr aus dem Wettlauf des höher, schneller, weiter der Technologien zurück. Schon seit den Tagen des N64 sieht sich Nintendo vor allem als eines, als Spielzeugproduzent. Damit fährt die Firma seit Jahren überraschend gut. Auch wenn Nintendo mit dieser Strategie kaum eine Chance hat Marktführer zu werden, arbeitet die Firma durchgehend profitabel. Dies gelingt nicht zuletzt durch den großen Anteil qualitativ hochwertiger Eigenproduktionen. Als Konsequenz aus diesem Selbstverständnis will Nintendo beim Revolution&ldquo; nicht mehr über Technik reden, sondern über das Spielen. Dass das funktionieren kann, zeigt sich beim Vergleich von Nintendo DS und PSP. Unbestreitbar ist der PSP das wesentlich coolere Lifestylegimmik, mit besserem Display, mehr Leistung und mehr Multimedia als der DS. Nichtsdestotrotz verkauft sich der DS hervorragend, bietet zudem innovative Spielideen, erobert dank Spielen wie Nintendogs&ldquo; völlig neue Zielgruppen und ist nicht zuletzt für Nintendo profitabel. Der in Tokyo präsentierte neue Controller für den Revolution&ldquo; zeigt das Nintendo diesen Weg auch für den Heimkonsolenmarkt einschlagen möchte.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;


Während sich also Sony und Microsoft in den nächsten Jahren darum streiten werden, wer die meisten von den rund 100 Millionen Konsolenspieler von seiner Konsole überzeugen kann, bereitet sich Nintendo bereits auf den wesentlich wichtigeren Kampf um die hunderte Millionen bisheriger Nichtspieler vor. &lt;br /&gt;

(Sascha Elias, veröffentlicht in GameFace 12/05)</description>
    <dc:creator>lucid75</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 lucid75</dc:rights>
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